Seit
1899 gibt der Historische Verein jährlich Veröffentlichungen
in einer Schriftenreihe heraus, die den Mitgliedern als Jahresgabe
kostenfrei überlassen werden. Darüber hinaus erscheinen in
unregelmäßigen Abständen Sonderveröffentlichungen.
Für manchen bieten allein die Jahresgaben einen Anreiz zu einer Mitgliedschaft im Historischen Verein.
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Nr. 100 |
Johannes Stinner, Karl-Heinz Tekath (Hrsg.):
Gelre-Geldern-Gelderland.
Geschichte und Kultur des Herzogtums Geldern.
2001, 2 Bände, 527 S. u. 252 S., 46,– €
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vriendschap helen, wat grenzen delen. Das Herzogtum Geldern als
Brücke zwischen den Niederlanden und Deutschland“. Im
Rahmen dieses Projektes erschien die erste umfassende Darstellung
über das ehemalige Herzogtum Geldern. Es war im Mittelalter und
der frühen Neuzeit eines der maßgeblichen Territorien in
Nordwesteuropa, dessen Gebiet heute überwiegend zu den
niederländischen Provinzen Limburg und Gelderland gehört,
aber auch einen Teil des Niederrheins umfasst. Gemeinsame Wurzeln in
Sprache, Geschichte und Kultur werden den Bewohnern des ehemaligen
Herzogtums in allgemein verständlicher Sprache erschlossen. Der
erste Band des auch in niederländischer Sprache erschienen
Handbuchs enthält Aufsätze von niederländischen und
deutschen Wissenschaftlern. Im zweiten Band werden alle Exponate der
Ausstellung abgebildet und beschrieben.
Pressebericht
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Nr. 101 |
Gerd Halmanns, Bernhard Keuck (Hrsg.):
Juden in der Geschichte des Gelderlandes.
2002, 411 S., 22,– €
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| Als
Viehhändler in den Dörfern oder Kaufleute in den Städten
prägten jüdische Menschen das Leben am Niederrhein
Jahrhunderte lang maßgeblich mit. Die Rolle des
„Landjudentums“ für die Geschichte des Raumes von
Weeze über Geldern, Issum bis Hoerstgen/Kamp-Lintfort wird
noch einmal lebendig. Das Buch vermittelt die Geschichte von der
Entwicklung der jüdischen Minderheit seit dem Mittelalter bis zur
Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Auch die
Blütezeiten jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert werden
einfühlsam beschrieben; Informationen über die Synagogen in
Geldern, Issum und Hoerstgen sowie kommentierte
Bevölkerungsverzeichnisse ergänzen die Darstellung. Mit
Alltagsgeschichten, ungewöhnlichen Lebensläufen und
vielen bisher nie veröffentlichten Fotos konnten mehr als 50
Jahre nach der „Sho’ah“ viele Lücken in der
regionalen Geschichte geschlossen werden. |
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Nr. 103 |
Irmgard Hantsche: Geldern-Atlas.
Karten und Texte zur Geschichte eines Territoriums.
2003, 128 S., 9,90 €
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Einen
Atlas zur geldrischen Geschichte gab es bisher noch nicht. Der
Geldern-Atlas enthält 45 ganzseitige farbige Karten zur
politischen Geschichte, territorialen Entwicklung und
Verwaltungseinteilung, zur Sozial-, Wirtschafts- und
Verkehrsgeschichte, zur kirchlichen Organisation und
Konfessionsverteilung, zu religiösen Bewegungen und
Institutionen sowie zur Geistes- und Kulturgeschichte des heute zum
Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und zum Königreich der
Niederlande gehörenden Gebiets des ehemaligen Herzogtums Geldern.
Das Buch richtet sich nicht nur an Fachhistoriker, Studenten und
Schüler, sondern auch an ein allgemein landesgeschichtlich
interessiertes Publikum.
Pressebericht
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Nr. 104 |
Karl Keller, Peter Stenmans, Rolf Nagel:
Beiträge zur Kirchen- und Schulgeschichte des Gelderlands.
2004, 656 S., 19,90 €
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Von
1306 bis 1802 wirkten Karmelitermönche in Geldern. Ihre Bedeutung
für die Stadt wird auf der Grundlage der Klosterchronik
umfassend dargestellt. Die Geschichte des Marienwallfahrtsortes
Kevelaer wird lebendig anhand der Chronik der Oratorianer, denen bis
zur Säkularisation 1802 die Wallfahrtsleitung übertragen
worden war.
Als weitere bedeutende Quelle werden Visitationsberichte des Bistums
Roermond einbezogen: Sie geben detaillierte Einblicke in die
pastoralen Verhältnisse der Dekanate Geldern und Krickenbeck im
17. und 18. Jahrhundert.
Der desolate Zustand des geldrischen Schulwesens kurz nach 1800 ist
Thema vielfältiger Berichte von „Schulinspektoren“. |
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Pressebericht
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Nr. 105 |
Helmut Tervooren:
Van der Masen tot op den Rijn.
Ein Handbuch zur Geschichte der volkssprachlichen mittelalterlichen Literatur im Raum von Rhein und Maas.
2005, 449 S., 59,80 €
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Die
höfische Kultur und Literatur kommt aus dem Westen, und eines der
Einfallstore ist der Rhein-Maas-Raum. Das Handbuch zeigt diese
Entwicklung in einem Raum, der heute auf drei Nationalstaaten verteilt
ist. Es nimmt Literatur und Literaturbetrieb vom 10. bis zum 16.
Jahrhundert in den Blick und zeichnet die Wege von Ideen, Stoffen und
Formen nach. Behandelt werden geistliche Literatur, Lyrik und
Epik, weltliche und geistliche Spiele, Geschichtsschreibung,
Rechtsschrifttum, Fachliteratur und Sprachgeschichte.
Dem besseren Verständnis der sprachlichen und politischen
Situation dienen Karten und zahlreiche, teils farbige Abbildungen.
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Nr. 106
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Wolfgang Dassel:
Beiträge zur Geologie, Archäologie und Geschichte an
Rhein und Maas
2008, 384 S., 18,90 €
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"Erklären
ohne zu langweilen“ war ein Motto, dem sich Wolfgang Dassel
verpflichtet fühlte. Dieses Buch präsentiert 31 Aufsätze, die
diesem Grundsatz folgen.
Dabei sind die Themen aus Geologie,
Archäologie und Geschichte so weit gespannt wie auch der
zeitliche und örtliche Rahmen an Rhein und Maas sowie darüber
hinaus.
Die
teilweise mit namhaften Co-Autoren entstandenen Beiträge sind
mit über 200 Abbildungen illustriert und werden durch
Biografie, Schriftenverzeichnis und ein umfangreiches
Gesamtregister abgerundet.
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Nr. 107
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Gerard Venner:
Romantik an Maas und Rhein - Zeichnungen von Alexander
Frans van Aefferden und dessen Sohn Joseph van Aefferden 2009,
237 S., 29,80 €
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Alexander Frans van Aefferden wurde 1767 in Venlo geboren, lebte
in Roermond und zeichnete bis zu seinem Tode 1840. Zu den
dargestellten Motiven gehören Haus Golten, Haus Caen mit der
Wasser- und der Walkmühle, Haus Coull, Haus Beerenbroeck,
Brauershof, Kleinderhorsthof und eine panoramaartige Ansicht der
Stadt Geldern.. Außerhalb des Gelderlandes hat van Aefferden
viele Motive in und um Roermond und an der Maas gefunden wie z. B.
die Ruine zu Montfort oder die Kasteele Nieuwenbroeck in Beesel
und Hillenraedt in Swalmen. Einer Zeitmode entsprechend hat er
zudem Rhein und Neckar bereist und schöne Ansichten z.B. von
Heidelberg, Weissenthurm oder vom Rheinfall bei Schaffhausen
geschaffen. Aufgenommen in den Band wurde ebenfalls das Reisebuch
Joseph van Aefferdens, des Sohnes von Alexander Frans van
Aefferden. Er machte mit zwei Freunden 1835 eine Reise an Maas,
Mosel und Rhein, führte Tagebuch und fügte seinem Journal 17
Zeichnungen bei.
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