Pressespiegel


 

 

Rheintandtater für Gerd Halmanns

  Gerd Halmanns, Vorsitzen­der des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend, wird mit dem Rhein­landtaler des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) geehrt. Das beschloss der LVR-Kulturausschuss auf Vorschlag von Albert Holzhauer, Mitglied der-Land­schaftsversammtung, und Hejo Eicker, SPD-Fraktionsvorsitzender und langjäh­riger Vorsitzender des Gelderner Kultur­ausschusses. „Wir freuen uns, dass eine Gelderner Persönlichkeit ausgezeichnet wird, die sich seit vielen Jahren vor allem auf dem Gebiet der Geschichte und Kul­tur verdient gemacht hat", so Eicker.

 

(RP vom 25. 11. 2011)

 

 

Neuer Schatz für die Stiftung

Johannes Kisters hat seine Sammlung mit Notgeld und anderen Dokumenten aus der Geschichte Gelderns an die Stiftung von Emilie und Hans Stratmans übergeben. Sie soll später Wissenschaftlern zur Verfügung stehen.

Sie ist eine kleine Zeitkapsel, die Wasserburg Haus Ingenray. In dem Kaminzimmer erhebt sich eine Bücherwand, Buch an Buch reiht sich bis an die hohe Decke. Alte Stiche zieren die Wände. Hier haben Emilie und Hans Stratmans ihre Stiftung gegründet. Das Ergebnis jahrzehntelanger Sammlerleidenschaft wird hier konserviert und soll irgendwann jungen Wissenschaftlern zugänglich gemacht werden, die sich mit der Geschichte Gelderns beschäftigen wollen. 

Die Sammlung ist nun um einen großen Schatz erweitert worden. Johannes Kisters hat seine umfangreiche Sammlung mit Geld aus verschiedenen Epochen, aber auch Lebensmittelkarten und anderen Dokumenten aus der Geschichte Gelderns der Stiftung übergeben. Der 89-Jährige sitzt auf dem Sofa am offenen Kamin, neben ihm seine Frau Käthi. Immer wieder lächelt er verschmitzt, wenn er erzählt, wie er schon als Kind Steine und Schmetterlinge gesammelt hat. Dass er noch immer viel mit dem Rad unterwegs ist - 1000 Kilometer hat er allein in diesem Jahr auf dem Drahtesel zurückgelegt. 

Durch seine Sammelleidenschaft ist er viel herumgekommen. "Immer, wenn es einen Trödelmarkt oder eine Haushaltsauflösung gab, war Johannes Kisters vor Ort, immer auf der Suche nach Stücken, die ihm noch fehlen", erzählt Heinz Bosch, der gemeinsam mit Heinz Stratmans Ehrenvorsitzender des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend ist.

Mit der Sammlung von Johannes Kisters gehen mehrere Ordner in die Stratmans-Stiftung ein, die prall gefüllt sind mit akribisch sortierten Dokumenten, darunter eine vollständige Sammlung von Geldscheinen, die die wechselvolle Geschichte Deutschlands des vergangenen Jahrhunderts erzählen.

"Die Sammlung soll in ihrer Geschlossenheit und Einzigartigkeit erhalten bleiben", betont Heinz Bosch, "hier in der Stiftung darf sie nicht auseinandergerissen werden, so soll auch der Name Johannes Kisters erhalten bleiben."

Als Historiker blicke er nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft, so Heinz Bosch: "In 100, 200 oder 500 Jahren haben Wissenschaftler noch immer die Gelegenheit, anhand der Sammlung die Geschichte von Geldern zu erforschen." 

(RP v. 24. 11. 2010)



Wir trauern um

Karl Heinz Bösken-Diebels
* 15. 7. 1927     † 2. 9. 2006 

Wir haben einen liebenswerten Freund und engagierten Förderer unseres Vereins verloren.

Der Tradition des Niederrheins fühlte er sich sehr verbunden.

Als Mitglied des Beirats im Historischen Verein setzte er sich lange aktiv für die Erforschung geldrischer Geschichte und die Pflege der regionalen Kultur ein.

Einer breiten Öffentlichkeit war Karl Heinz Bösken-Diebels als Fotograf des Geldrischen Heimatkalenders vertraut: Von 1993 bis 2003 prägten seine Bilder das Jahrbuch. In ihrem künstlerischen Anspruch ebenso wie in ihrer dokumentarischen Genauigkeit haben sie Maßstäbe gesetzt.

Wir vergessen nicht, dass wir ihm viel zu verdanken haben, und fühlen mit seiner Familie.

 

 

Von Herzögen, Wundern und Soldaten
Geschichte und Geschichten aus dem Gelderland

Hörspiel
ISBN 3-938217-03-0 / empfohlener Ladenpreis 18,90 Euro

Erscheinungstermin 28. August 2006

Ein Hörspiel über das Gelderland, seine Geschichte, seine Abenteuer, seine Helden – das ist die neue Produktion des Singland Verlages! In Kooperation mit dem Historischen Verein für Geldern und Umgegend e.V. ist dieses aufwändige Hörspiel entstanden.

Der Inhalt in Kürze:

Drei Herren kommen in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts regelmäßig zusammen, um sich über die Geschichte des Gelderlandes auszutauschen. Es sind die Herren Joseph Mooren, Pfarrer aus Wachtendonk, Friedrich Nettesheim, Kaufmann aus Geldern, und Constantin von Ruys, Bürgermeister von Wachtendonk, Wankum und Herongen. Alle drei sind Geschichtsfreaks und sie nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte, zurück in die Geschichtedes Gelderlandes.

Sie stellen uns Mechthild von Kleve vor, Pastor Tillmanns aus Straelen, oder den Abenteurer Herzog Wilhelm I. von Kleve, der einen Krieg gegen ganz Europa anzettelte. Sie erzählen von der Gründung Gelderns genauso wie von der Drachensage oder dem Kampf um Nimwegen. Und im Jahr 1851 sind es diese drei Herren, die den Historischen Verein für Geldern und Umgegend e.V. gründen!

Das 76minütige Hörspiel ist mit Topsprechern besetzt. Unter anderem dabei sind Fritz Stavenhagen, bekannt aus dem Kindermusical Ritter Rost, Kristina Walter (Lindenstraße, Tatort) und Martin Zuhr (RTL, TV Kaiser) sowie andere hochkarätige Sprecher. Die Musik wurde eigens für dieses Hörspiel komponiert.

Das Drehbuch schrieb die Wahlniederrheinerin Casy M. Dinsing, die auch für die Regie verantwortlich zeichnet. Der Historische Verein für Geldern und Umgegend unterstützte das Projekt mit seinem umfangreichen Wissen und gibt dieses Hörspiel für seine Mitglieder als Jahresgabe heraus.
Wir trauern um

Wolfgang Dassel
* 5.10.1943        † 9.11.2005



Wir haben einen sehr liebenswerten und äußerst engagierten Freund verloren.

Seit vielen Jahren arbeitete Wolfgang Dassel im Vorstand des Historischen Vereins, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Er leitete den Archäologischen Arbeitskreis des Vereins, war Autor für den Geldrischen Heimatkalender, Verfasser und Bearbeiter von vielen Büchern zur Geschichte und Vorgeschichte unserer Region.

Wolfgang Dassels außergewöhnliche Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, bewiesen besonders die von ihm durchgeführten, sehr beliebten Studienfahrten.

Mit großer Freude und pädagogischem Geschick konnte er sein umfangreiches Wissen über die niederrheinische Geschichte und Landschaftsentwicklung vermitteln. Intensiv pflegte er Verbindungen über die deutsch-niederländische Grenze.

Wir fühlen mit seiner Familie.