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Weeze und der Raum an Niers und Kendel im Mittelalter

ein wissenschaftliches Kolloquium in Weeze   

Bilder vom Kolloquium

 


Nachruf auf Karl-Heinz Tekath (1955-2004)

Am 8. Dezember 2004 verstarb vollkommen unerwartet und im Alter von nur 49 Jahren der Leiter des Kreisarchivs Kleve, Kreisoberarchivrat Karl Heinz Tekath. Karl-Heinz Tekath wurde am 23. August 1955 in Labbeck geboren. Sein historisches Interesse erwachte, als er sich 1974 als Schüler des Städtischen Gymnasiums Goch am Wettbewerb um den "Gustav-Heinemann-Preis für die Schuljugend zum Verständnis deutscher Freiheitsbewegungen" beteiligte. Der Beitrag, den er damals gemeinsam mit einigen Mitschülern einreichte, hatte „Die Revolutionsjahre 1848-49 im Landkreis Kleve" zum Thema. In späteren Jahren ist ihm die Betreuung von Schülern bei historischen Arbeiten immer ein besonderes Anliegen gewesen, vor allem, wenn es sich um Einsendungen für Schülerwettbewerbe handelte.

Nachdem Karl-Heinz Tekath in den Jahren 1974-79 an der Universität zu Köln Geschichte und Germanistik studiert hatte, wurde er ab 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historischen Archiv des Erzbistums Köln. Seine Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar erhielt er 1984-1986 an der Archivschule Marburg, wo er dem 21. Jahrgang angehörte. Im Jahre 1988 trat er die Nachfolge des 1986 ebenfalls plötzlich und unerwartet verstorbenen klevischen Kreisarchivars Gregor Hövelmann an.

Es war nicht sosehr das Bestreben von Karl-Heinz Tekath, als Kreisarchivar eine große Rolle als Wissenschaftler zu spielen. Vielmehr versuchte er die verschiedenen Aktivitäten auf historischem Gebiete innerhalb des Kreises zu koordinieren und hier eine Mittlerrolle zu spielen. Seine Aufgabe hat er selbst gelegentlich als die des Kulturmanagers umschrieben. Er war eine treibende Kraft hinter der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalarchivare des Kreises Kleve und hat die meisten Projekte dieser Arbeitsgemeinschaft, wie Ausstellungen über die Franzosenzeit und über die deutsche Revolution 1848-49 mit ihren Auswirkungen am unteren Niederrhein, sowie auch den im Jahre 2000 erschienenen Archivführer für den Kreis, initiiert. Daneben war er u.a. ein aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Niederrheinischer Kommunalarchivare sowie des Beirats der Heresbach-Stiftung in Kalkar. Im Kreis Klever Förderkreis für Geschichte und Mundart „För Land en Lüj" hatte er die Funktion des 2. Vorsitzenden inne. Nachdem er schon seit Jahren dem Kuratorium der Niederrhein-Akademie / Academie Nederrijn e.V. angehört hatte, war er kürzlich dem Vorstand dieser deutsch-niederländischen Kooperationsgemeinschaft beigetreten.

Mit dem Historischen Verein für Geldern und Umgegend hat Karl-Heinz Tekath sich - durch den Standort des Kreisarchivs Kleve in Geldern bedingt - besonders eng verbunden gefühlt. Er war nicht nur Vorstandsmitglied, sondern auch der Bibliothekar des Vereins und hat die Drucklegung zahlreicher seiner Veröffentlichungen begleitet. Von ihm stammte auch das Konzept für die große, international angelegte Ausstellung über Geschichte und Kultur des Herzogtums Geldern, mit der dieser Verein 2001 sein 150jähriges Jubiläum beging. Die dabei entstandenen Buchausgaben gelten heute als Meilenstein in der geldrischen Geschichtsschreibung. Ein ähnlich groß angelegtes Projekt über den niederrheinischen Adel, das sich zur Zeit in der Vorbereitung befindet, ist ebenfalls von ihm initiiert worden.

In Kleve war Karl-Heinz Tekath ein regelmäßiger Gast u. a. beim Niederrheinischen Büchermarkt und die Mitglieder des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte kennen ihn z. B. auch durch den Vortrag über das Geldern-Projekt, den er hier 2001 gehalten hat. Die Bemühungen des Vereins auf historischem Gebiete hat er nicht nur wohlwollend verfolgt, sondern sie gaben ihm auch Anlass, selber Mitglied zu werden und sich beratend einzuschalten. Für die Rolle als Mittler, die Karl-Heinz Tekath als seine wichtigste Aufgabe sah, eignete er sich durch seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in ganz besonderem Maße. Die Hingabe, mit der er dieser Aufgabe nachging, hat ihm aber viel abverlangt. zu viel, wie man im Nachhinein mit Bedauern feststellen muss. Sein frühzeitiger Tod reißt eine Lücke, die sich so bald nicht schließen lassen wird.

Bert Thissen

RP vom 24.7.2004


Historisches Dreiecksverhältnis

Die Universität Duisburg-Essen, der Historische Verein sowie acht Kommunen der Region schlossen gestern im Bürgerhaus von Wachtendonk einen Kooperationsvertrag.

Elf Freunde sollt ihr sein! Die Fußballweisheit vom guten Sepp Herberger war gestern nicht nötig. Die „Elf", die im Bürgerhaus von Wachtendonk einen geschichtsträchtigen Vertrag unterzeichneten, halten es eher mit dem geschriebenen Wort. Mit der Universität Duisburg-Essen und ihrem Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR), dem Historischen Verein für Geldern und Umgegend sowie acht Kommunen waren elf Partner an einen (langen) Tisch gekommen, um einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Erforschung der Geschichte des ehemaligen Herzogtums Geldern zu besiegeln.



Bündnis für Regionalgeschichte

Die acht Kommunen - die Städte Geldern, Kevelaer und Straelen sowie die Gemeinden Issum, Kerken, Rheurdt, Wachtendonk und Weeze seien nicht zufällig ausgewählt worden, betonte Gerd Halmanns, Vorsitzender des Historischen Vereins. „Sie bilden den Sprengel des jährlich erscheinenden Geldrischen Heimatkalenders."

Zu einem geschichtsträchtigen Vertrag gehört ein historischer Ort: Was lag da näher als Wachtendonk? Die Gemeinde feiert gerade mit 725 Jahre Wankumer Landfrieden und 660 Jahren Stadtnennung ein doppeltes Jubeljahr.

„Es ist ein Vertrag, der - wie es sich für einen richtigen Vertrag gehört - jedem der elf Vertragspartner Nutzen bringen wird", stellte der Jurist und Universitätsrektor Prof. Dr. Lothar Zechlin fest. Zur gegenseitigen Unterstützung von Forschungsprojekten will das Duisburger Uni-Institut seine wissenschaftliche Kompetenz mitbringen, und die Kommunen wollen ihre Archive öffnen und damit fürs Forschungsmaterial sorgen.

Dritter im Bunde ist der Historische Verein, der die Zusammenarbeit auf die Schiene setzte. Die Heimatforscher werden das „Bündnis für Regionalgeschichte" mit ihrem Sachverstand und ihrem Vermittlungs- und Organisationstalent unterstützen. Entwicklungspotenzial für die Zusammenarbeit sieht der erste Vorsitzende des Vereins vor allem auch in der Einbindung der Schulen mit Projekten, Lehrerfortbildungen und Studienberatungen.

Wachtendonks Bürgermeister Udo Rosenkranz sprach als Gastgeber stellvertretend für die acht Kommunen: „Ich erhoffe mir ein Netzwerk mit Vorträgen, Tagungen, Archivstudien und Publikationen." Die Erforschung der Regionalgeschichte zähle durchaus zu den weichen Standortfaktoren.

Erstmals: eine Region Der gestern geschlossene Kooperationsvertrag ist nicht der erste seiner Art. Verträge mit der Universität Duisburg bestehen bereits mit Emmerich, Wesel und Xanten. Außergewöhnlich ist an diesem Vertrag für Erforschung des ehemaligen Herzogtums Geldern allerdings, dass er eine ganze Region in die regionale Geschichtsforschung einbindet.

Sabine Janssen

Jugendlich in die Steinzeit

Er gibt Literatur heraus, veranstaltet spannende Exkursionen, hat eine eigene Bibliothek und auch schon einen Preis bekommen: Der Historische Verein für Geldern und Umgegend ist einer der größten und ältesten deutschen Geschichtsvereine.

GELDERN. Geschichtsbewusst - aber nicht verstaubt. Alt - und ganz schön jung: Der Historische Verein für Geldern und Umgegend mag 1851 gegründet worden und damit der zweitälteste Geschichtsverein des Rheinlandes sein. Daraus zu schließen, er müffele still vor sich hin, wäre jedoch eine satte Fehldiagnose. Nicht umsonst hat es 2Ö02 mit dem Förderpreis „Aktive Bürgerschaft - Innovation aus Tradition" in Berlin eine hohe Auszeichnung gegeben.



Einer der Größten

Schon die Zahlen sprechen eine deutliche, eine andere Sprache: Mit fast 1500 Mitgliedern zählt der Verein zu den Größten seiner Art in Deutschland. Zur Zeit der Gründung sei er klein, exklusiv und so eine Art bürgerlicher Gelehrtenzirkel gewesen, erzählt Gerd Halmanns, der` als erster Vorsitzender an der Spitze steht. „Heute ist er für jedermann offen." Und so kommen die Mitstreiter mit den unterschiedlichsten Berufen bei weitem nicht nur aus Geldern, sondern vom gesamten Niederrhein und aus den Niederlanden, mit deren Geschichtsvereinen ebenso eng zusammengearbeitet wird wie mit Museen und anderen Einrichtungen des Nachbarlandes. Schließlich liegt das ehemalige Herzogtum Geldern heute zu 90 Prozent auf niederländischem Gebiet.

Halmanns: „Gerade in der heutigen Zeit ist es ganz wichtig, dass man vom Kirchturmdenken weg kommt. Man muss Geschichte immer im regionalen Zusammenhang sehen, dazu gehört auch der Blick über die Grenzen." Das Bewusstsein für die gemeinsamen Wurzeln zu wecken, sei ein wichtiges Anliegen des Vereins.

„Die Erforschung geldrischer Geschichte und Landeskunde sowie die Pflege der regionalen Kultur" ist per Satzung festgeschrieben. Dahinter steckt ein dickes Programm ehrenamtlichen Engagements: Etwa 20 Exkursionen jährlich gehören ebenso dazu wie die Herausgabe bemerkenswerter Literatur, vom höheren Schulwesen über den geldrischen Heimatkalender bis hin zu einem grenzüberschreitenden zweisprachigen Geschichtsbuch. Allein die Schriftenreihe, die die Mitglieder kostenlos als' Jahresgabe bekommen, weist 103 Bände auf. Arbeitskreise befassen sich mit Archäologie, Bauernhausforschung sowie Genealogie oder werden projektorientiert gebildet. Vorträge, Ausstellungen zählen ebenfalls zum, Angebot des Vereins, der mit Haus Lawaczeck in Kerken-Nieukerk, dem ehemaligen Wohnhaus einer Blaufärberfamilie, über ein Museum und eine Begegnungsstätte verfügt. Dazu kommt die etwa 6A00 Bände, Schriften, Siegel und historische Karten beinhaltende wissenschaftliche Bibliothek, die im Kreisarchiv Kleve in Geldern betreut wird; Kreisarchivar Karl-Heinz Tekath ist gleichzeitig der Bibliothekar des Vereins.

Exkursionen sehr gefragt

1200 Anmeldungen für 22 Fahrten beispielsweise im Jahr 2002 - die Touren mit Zielen geldrischer Geschichte sind Renner im Programm. „Fahrten, die man nirgendwo sonst bekommt", betont der zweite Vorsitzende, Wolfgang Dassel. Sie sollen auch den Nachwuchs ansprechen: So gibt es im August für Jugendliche ab acht Jahren eine Expedition in die Steinzeit. „Wir wollen spannende Themen der, Geschichtsforschung an die Jugend herantragen", erklärt Dassel. „Dafür ist eine Exkursion, bei der man beispielsweise Feuersteine herstellt und nutzt, gut geeignet."

 

Historischer Verein aus Geldern wurde in Berlin geehrt

Er ist nicht erschienen, doch er schickte eine V(ertretungs)-Frau: Der als Laudator vorgesehene Bundesminister Otto Schily blieb der feierlichen Verleihung des Förderpreises für "Aktive Bügerschaft" gestern in Berlin fern. "Wir haben mit ihm gerechnet", sagte Heinz Bosch, Erster Vorsitzender des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend, mit bedauernder Miene.

Die Freude über den eigentlichen Grund der Reise in die Hauptstadt trübte das Fernbleiben indes nicht: Der Historische Verein für Geldern und Umgegend belegte den fünften Platz des bundesweiten Wettbewerbs. Dabei werden Initiativen gefördert und geehrt, die sich unter dem Motto "Innovation und Tradition" aktiv für die Gesellschaft engagieren. Den ersten Platz machte das Projekt "Internationale Gärten", das sich für den Dialog und die Eingliederung von Ausländern in Deutschland einsetzt.

Der Geldener Verein zeichnete sich nach Ansicht der Jury insbesondere durch seine "integrative-europäischen Leistungen" aus. Das bedeutet: Die grenzüberschreitenden Projekte des Vereins - dazu gehört die Mitgestaltung der Geldertage, die Verfassung eines Gechichtsbuchs sowohl in niederländischer als auch in deutscher Sprache und zahlreiche Studienfahrten ins nahe Nachbarland - fördern europäisches Denken fern des technokratischen Bildes, das sich viele Bürger von Europa machen.

Bevor es zur Preisverleihung ging, sprachen die Initiatoren unter Moderation von Journalistin Sabine Christiansen den Vereinen ihren Dank aus. Auch Schilys "V-Frau", Staatssekretärin Brigitte Zypries, betonte die Bedeutsamkeit ehrenamtlicher und aktiver Bürgerarbeit.

Dann kam der entscheidende Aug3enblick: Aufgeregt und mit glänzenden Augen blickten die angereisten Mitglieder des Historischen Vereins - der gesamte Vorstand, der Beirat und "die Fans" (Bosch) - auf ihren Vorsitzenden, der sichtlich stolz zum Podium schritt. Bosch nahm den Preis - eine Urkunde sowie einen Geldpreis von 500 Euro - vom Vorsitzenden des Vereins "Aktive Bürgerschaft", Dieter Pahlen, entgegen.

"Geldern hat 32 000 Einwohner und ist ein aufstrebendes Mittelzentrum am linken Niederrhein", leitete Bosch seine Danksagung ein. er gab einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen Herzogtums und bedankte sich für die Anerkennung der Leistungen. Der Erste Vorsitzende schloss - was zu allgemeinem Gelächter führte - mit den Worten Hüschs: " Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären." Dass aktive Bürgerhilfe für den Geldener Verein nicht mit der Preisverleihung aufhört, betonte Bosch ausdrücklich: Wir bleiben noch bis Sonntag in Berlin, um die Hauptstadt zu fördern."

RP vom 8. 2. 2002

Historischer Verein eröffnete Haus Lawaczeck als Museum und Begegnungsstätte

NIEUKERK (RP). Das Fehlende hinzu gedacht, wird alles zum Ereignis. Dieser Gedanke wird den Verantwortlichen des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend durch die Köpfe gegangen sein, als sie den Vertrag unterschrieben, um das Haus Lawaczeck zum Museum und zur Begegnungsstätte zu machen. Am Samstag war die Eröffnung.

Für jährliche Unterhaltungskosten von 10 000 Mark wird es zunächst für eine Dauer von 20 Jahren als historische Begegnungsstätte und Ort für Wechselausstellungen genutzt. Nun, nach gründlicher Umgestaltung und Renovierung, strahlt das 1859 erbaute zweigeschossige Bürgerhaus der Fabrikantenfamilie Lawaczeck mit seiner in altrosa gestrichenen repräsentativen Fassade im Herzen Nieukerks neuen Glanz aus.

Anlass genug, die Einweihung als gebührendes historisches Ereignis zu feiern. Heinz Bosch, Vorsitzender des Historischen Vereins, hatte bei der Begrüßung Mühe genug, in der Vielzahl der Geschichtsfreunde die Ehrengäste auszumachen. Den Familien Becker, Nachfahren der letzten Firmeninhaberin Huberta Becker-Lawaczeck, und Dr. Therese Sack geb. Lawaczeck galt sein besonderer Gruß und Dank für ihr außergewöhnliches Mäzenatentum. Dank galt auch Hubertina Croonenbroek. Die suchte als ehemalige Bürgermeisterin bereits vor Jahren mit der örtlichen Geschichtsgruppe des Heimatvereins den ersten Kontakt mit Dr. Johann Becker, um die Geschichte der für Nieukerk bedeutenden Firma und der Unternehmerfamilie Lawaczeck für die Nachwelt festzuhalten, sowie das Haus auch im Sinne der Erben einer öffentlichen Nutzung zuzuführen.

Dankesworte richtete Bosch auch den Architekten Lars Schreurs, an Familie Karl Heinz Hohmann, an Kerkens Archivarin Johanna Klümpen-Hegmans und Kreisarchivrat Karl-Heinz Tekath für Planung und Hilfe. Und nicht zuletzt an den Heimatverein, der bienenfleißig bis kurz vor der Eröffnung das Haus auf Hochglanz gebracht hatte. Bürgermeister Willi Geurtz gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung. Er freute sich, dass das Haus einen neuen Bezugspunkt zur Geschichte des Ortes biete, und hoffte, das es lange Heimat für die Geschichtsfreunde bleibe und auf alle inspirierend wirke.

Charmante Botschafterin

Mit dem Historischen Verein und der Gemeinde Kerken hat sich als Dritter im Bunde die Stiftung Nordrhein-Westfalen in dieses kulturelle Projekt eingebracht und 130 000 Mark beigesteuert. Als charmante Botschafterin der Stiftung gratulierte Mona Wehling. Sie machte unter großem Beifall Hoffnung auf einen weiteren Zuschuss. Alexandra Wellmans umrahmte die Feier mit klassischen und modernen Stücken auf ihrem Saxophon.

Den oberen Saal schmücken Farbfotos von Karl-Heinz Bösken-Diebels als erste Ausstellung bis Weihnachten. Wie die Fabrikantenfamilie damals lebte mit dem Mobilar aus verschiedenen Epochen, ist in allen Räumen zu sehen. Und Kreisdirektor Wolfgang Spreen interessierte sogar die Küche von "Anno dazumal".

Von HELMUT SCHOPMANS